Windkraft - Wildwuchs Präambel

Wir sind dafür, daß Windkraftanlagen einen angemessenen Teil unserer Energieversorgung sicherstellen, aber nur im Rahmen einer überregionalen, sorgfältigen Planung !

Dieser Blog soll allen, die dem Windkraft - Wildwuchs kritisch gegenüberstehen, ein Forum bieten.

Als Anfang stelle ich hier einige Leserbriefe und Artikel ein, die von dieser lokalen Situation ausgehen.

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Samstag, 15. Oktober 2011

Mehr Leserbriefe...

Und ein weiterer Leserbrief an die FLZ

"Leserbrief bzgl. Windkraftanlage Wilhelmsdorf, hier Artikel
"Schnell - der Minister" kommt vom 7.9."

Gratulation! Die Gemeinde Wilhelmsdorf wird Energie-autark, infolge zweier riesigen Windkraftanlagen, die am Tanzenheider Waldgebiet enstehen. Die Gemeinde hat sicherlich schon genaue Vorstellungen, wie ihr Energiebedarf bei Windflaute bzw. zu starkem Wind flexibel gemanagt werden kann. Überdimensionale Starkstromleitungen aus Norddeutschland sind ja auch Herrn Weinzierl ein Greuel.

Hier die dezentrale Lösung: Die stark abfallende Weiherkette zwischen Hoholz und Oberalbach (in unmittelbarer Nähe zu den Windrädern) baue man zu einem Bürger - Pumpspeicherwerk um. Diese Lösung begeistert sicher den BND und bietet unseren der Umwelt verpflichteten Bürgern eine Kapitalanlage, die vielleicht die angepeilten
6 Prozent bei den Windmühlen übersteigt und mit Griechischen Staatsanleihen konkurrieren könnte!
Bitte keine langen Genehmigungsverfahren!

(Name dem Team bekannt)"

Leserbrief an die FLZ

Wieder ein Leserbrief eines tüchtigen Unterstützers. Es scheint doch kein "Kampf gegen die Windmühlen"...

"Leserbrief, bezugnehmend auf den Bericht (17.2.11) aus dem Wilhelmsdorfer Gemeinderat

Naherholungsgebiete enden an der Gemeindegrenze!

Dies ist die Meinung des Wilhelmsdorfer Gemeinderats, der damit Bedenken
der Nachbargemeinde Oberreichenbach gegen zwei Windmühlen direkt an der Grenze
zum Landschaftsschutzgebiet Tanzenhaid zurückweist. Diese Windkraftanlagen, mitten in einem großen Waldgebiet, werden in über 200 m Höhe die idyllische Wald- und Weiherlandschaft Tanzenhaid überragen und beherrschen - mit einer Rotorspitzen-Geschwindigkeit bis zu 400 km/h !
Wann werden endlich unsere politischen Entscheidungsträger diesem Windkraft - Wildwuchs, der unser Landschaftsbild zugrunde richtet, durch eine überregionale Planung Einhalt gebieten ?

(Name dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)

Leserbrief an die FLZ

Und wieder einer der Leserbriefe, die uns zur Verfügung gestellt wurden.
Wir bedanken uns beim fleißigem Unterstützer.

"Betrifft Windmühlen im Gemeindegebiet Wilhelmsdorf

Sowohl in Ihrer Berichterstattung wie auch dem Gemeinderat Wilhelmsdorf (ebenso Emskirchen) erscheinen die 2 geplanten 170 m hohen Windmühlen - dicht an der Grenze zum Landschaftsschutzgebiet Tanzenhaid - völlig unproblematisch. Dies ist nicht so: Sie zerschneiden an zentraler Stelle ein umfangreiches intaktes Waldgebiet, eine Oase der Ruhe für viele Bewohner der angrenzenden Landkreise. Ähnlich problematisch sind die schon aufgestellten Windräder der Gemeinde Diespeck. Der von manchen empfundene Zauber des Waldgebiets Sängersberg ist für immer dahin.

Zumindestens in Ihrer Zeitung erwarte ich doch eine ensthafte Auseinandersetzung mit dieser Problematik, welche viele Ihrer Leser bewegt.
Müssen wir angesichts des ökologischen Umbaus unserer Energieversorgung damit
leben, daß jeder bewaldete Höhenrücken mit riesigen Windrädern zerschnitten wird?

(Name des Unterstützers dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)"

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Aus der Fränkischen Landeszeitung, vom 06.03.11




Abgetippt zur besseren Lesbarkeit

"Die Gemeinde Wilhelmsdorf wehrt sich gegen die Rodungsvorwürfe eines benachbarten Waldeigentümers zum Wildbau ( 06.03.11)

Nur alte Fichten und zwei Laubbäume gefällt.

Zwischenmenschliches Problem - Bekenntnis für erneuerbare Energien - Musterbeispiel Hagenbüchach vor der Haustüre

Wilhelmsdorf (ad/pm) - Die Gemeinde Wilhelmsdorf wehrt sich gegen die Behauptungen, die der Waldeigentümer Fürst von Werniegerode aus dem Harz über seinen Förster Daniel Franz in der Öffentlichkeit brachte. (Wir berichteten am Mittwoch). Bürgermeister Werner Friedrich und sein Stellvertreter Peter Müller gaben dazu Stellungnahmen ab. In die Wege geleitet hatte der ehemalige Gemeinderat Dr. Martin Seibold (2002 bis 2008) den für Unfrieden sorgenden Artikel.

Der Hauptvorwurf, die Gemeinde zerstöre wertvolle Biotopbäume, wird aufs Entschiedenste zurückgewiesen: Das hiesige Forstamt selbst habe die als Beispiel herrangezogene Eiche aus sicherheitsgründen zum Fällen gerodet.
Die 6500 Quadratmeter gerodete Fläche wird an anderer Stelle wieder aufgeforstet, und zwar "mit wertvolleren Bäumen", erklährte der Wilhelmsdorfer Rathauschef. Vor allem, ergänzte Peter Müller, stelle die Kiefer den Bestand zu 99 % dar und sei dort die geringwertigste Baumart. Rund 80 jahre alt seien diese Bestände, und laut dem Eigentümer - der evangelischen Landeskirche - aus forstwirtschaftlichen Gründen sowieso kurz vor der Fällung gestanden.
"Lediglich zwei Laubbäume waren von der Rodung betroffen", heißt es in der Erklährung.
Besonders brachten derartige Vorwürfe die beiden Bürgermeister auf die Palme, da der Fürst im Bereich Tanzenhaid, in Wilhelmsdorf, Gerhardshofen und Emskirchen "alles andere als vorbildlich vorgeht" "Wenn es ein profitables Vorgehen gibt, dann ist das das beste Beispiel", sagte Werner Friedrich zur Bewirtschaftung des Fürstenwalds. Mehrfach wurde an die Redaktion von Befürwortern der Windkrafträder herrangetragen, dass hier vielmehr der Wald ausgebeutet werde - sogar mit sogar mit osteuropäischen Schwarzbeerpflückern. Dabei liege der Waldbereich des Fürsten noch im Landschaftsschutzgebiet. "Von Nistmöglichkeiten ist im Fürstlichem Privatwald weit und breit auch nichts zu sehen", betonte Müller.
Friedrich machte gegenüber unserer Zeitung darauf aufmerksam, dass ein Drittel der Waldfläche für die zwei Windräder bei Ebersbach der Kirche gehören, ein Drittel der Gemeinde und ein Drittel sei in privatem Eigentum. Alle drei Eigentümer, vor allem aber die Kirche, haben sich für die nachhaltigen Energien ausgesprochen. Einen Wiederspruch sah Friedrich hier in der Position des ehemaligen Gemeinderats Dr. Martin Seibold. Dessen "grundsätzlich rückwärts gewandte, für die CSU nach außen hin nicht tragbaren Auffassungen" seien auch dafür Ausschlag gebend gewesen, dass Dr. Seibold 2008 nicht mehr von der Partei aufgestellt wurde. Das habe sich zu einem zwischenmenschlichem Problem entwickelt. Die CSU kennzeichne aber eine Zukunftsorientierung, erklärte Friedrich. "Windkraft ist nach derzeitigem Stand der Technikdie wohl effizienteste Methode, um Kohlendioxid zu reduzieren und fossile Brennstoffe zu schonen", lautete das Bekenntnis. "wenn wir wegwollen von der Atomkraft und sehen, dass nur acht Prozent in Deutschland aus erneuerbaren Energien gedeckt werden, und es wie zurzeit Probleme mit den Ölstaaten gibt, dann muss man erkennen: Es ist höchste Zeit, aus erneuerbaren Quellen Energie zu gewinnen", sagte der Bürgermeister.
Eine Art Schmunzeln entlockte dem Wilhelmsdorfer Gemeindeoberhaupt die Frage, ob die Windkraft nicht ein profitables Geschäft für die Betreiber sei und zu viel Wald geopfert werde. Ausgerechnet der langjährige Förster Erwin Käßner habe Friedrich die Vorteile dieses Standorts klargemacht - mit allen Wägbarkeiten. Von der Gewerbesteuer bleibe für die Gemeinde letztlich nur rund 30 bis 40 Prozent im Säckel. Die Gemeinde ist mit 20 000 Euro am Projekt beteiligt. Wesentlich seien die 120 Gesellschafter, die an der Windkraft beteiligt seien mit einem Zinssatz von sechs Prozent. Sollten einige durch die Behauptung des Fürstenförsters - wie sie angekündigt hätten - zurücktreten und die Gesellschaft würde dadurch Schaden erleiden, sei man im Bereich des materiellen Schadens und behalte sich juristische Schritte vor. "Wir werden diese Möglichkeit prüfen", so Friedrich.
Projektleiter Marcus Dornauer, der für die beiden Windräder Technik und Betrieb managt und dann die Geschäftsführung übernehmen wird, sei von Bürgermeister und Rat gezielt für die Sache ausgewählt worden.
"Er setzt sich nachhaltig für den Naturschutz ein und tut es aus Idealismus. Dornauer könnte sich das leben auch einfacher machen" betonte der Bürgermeister. Denn dieses projekt mache eine Menge Arbeit. Das "Musterbeispiel", wie Windräder auf den Weg gebracht wurden, habe man "vor der Haustüre"; in Hagenbüchach. Sie seien ebenso Dornauers Arbeit zu verdanken. Peter Müller sieht in Dr. Seibolds Äußerungen "offensichtlich unreflektierte Einzelmeinungen und Unwahrheiten widergegeben".
"

In eigener Sache, und als Reaktion auf den Artikel, gibt das Team von Windkraft Wildwuchs bekannt:

Wir finden alle Bäume toll, Fichten, Kiefern, Eichen, alle sehr schön und gleich wertvoll.

Als Grund dafür hier ein Paar Fotos.



Mittwoch, 12. Oktober 2011

Leserbrief zur FAZ, der es leider nicht mehr in die Ausgabe schaffte

Ein weiterer Leserbrief, der es leider nicht mehr in die Veröffentlichung schaffte, dem Windkraft Wildwuchs Team jedoch dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt wurde.



"Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei mein Leserbrief für die nächstmögliche Ausgabe, den ich gerne als Kommentar zu den Leserbriefen 26./27.02.11 Herr Seibold / Herrn Dornauer veröffentlicht gesehen hätte.

Mit freundlichen Grüßen


(Name dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)



Am 26.02.11 erscheint ein kritischer Leserbrief von Herrn Seibold, Exbürgermeister aus Wilhelmnsdorf- in derselben Ausgabe (!!) erhält der Betreiber Dornauer
gleich nebenan einen passenden Platz zur Gegendarstellung.
Am Montag 21.02. tagt der überregionale Planungsausschuss (Windkraft) in Ansbach, kurz zuvor erscheint ein langer Artikel in dem Bürgermeister Henninger, Flachslanden und Herr Dornauer(s.o.) für die Öffnung der Landschaftsschutzgebiete für Windkraftanlagen plädieren.

Am Mittwoch, 23.02.11, nach erfolgter mehr als 48-Stunden-Dauerrodung der entsprechenden Waldstücke in Wilhelmsdorf ein großer Artikel mit Bild auf dem
Herr Dornauer und Bürgermeister Frierich auf abgeholzten Waldstücken posieren (Großwildjäger??).

Die Bürger, die Einspruch erhoben hatten, erhielten die Kopie der Rodungsgenehmigung am Dienstag 22.02. (Datum 15.02., Postausgangsstempel LA/ NEA
21.02.....)

Wo bleibt ein Artikel der FLZ, der sich kritisch (!!) mit diesen Vorgängen auseinandersetzt ???
Demokratie- so lernen unsere Kinder in der Schule - funktioniert nur mit einer freien Presse.
Ist eine kritische Auseinandersetzung nur noch in der Leserbriefecke möglich??

Ein weiterer Leserbrief, zur Verfügung gestellt...


Leserbrief:

Für die Lesbarkeit abgetippt...



Für geordnete Bahnen.
Betr.: "Hoffen auf den Aischtaleffekt", FLZ vom 23. Oktober

Die Bürgermeister von Westmittelfranken geraten in Zugzwang, für den neuen Regionalplan weitere Vorranggebiete für Windkraftanlagen auszuweisen. Vorreiter sind Gemeinden, die am äußersten Rand Ihres Gemeindegebietes (und damit weit entfernt vom Wohnort der "Bürger"-Investoren) Standorte festlegen (Diespeck: bei Hohholz, Wilhelmsdorf: Am Bettelhüttlein). Betroffen sind dann allenfalls kleine Dörfer der Nachbargemeinden in der Nähe alter Hochstraßen, denen als Nicht-Gemeindebürger kaum eine Einspruchsmöglichkeit zusteht.
Ich fordere die politischen Verantwortlichen des Bezirkes auf, diesen unternehmerischen Wildwuchs in geordnete Bahnen zu lenken. Es kann nicht sein, dass alle geschlossenen Waldgebiete durch Zufahrtsstraßen geöffnet werden und landkreisweit letzte Refugien der Stille mit einem Dauergeräuschpegel (bis zu 45 Dezibel) der bis zu 180 Meter hohen Anlagen überzogen werden.
Hier ist überregionale Planung gefordert. Die verantwortung hierfür kann nicht Kleingemeinden in finanziellen Nöten überlassen werden.

Dienstag, 11. Oktober 2011

FLZ, pmw, Artikel vom 08.11.10




Aus der FLZ vom 08.11.10, ein Blick in die Vergangenheit
Abgetippt damit der Artikel leichter zu lesen ist

Gemeinderäte in Wilhelmsdorf machen sich Entscheidung nicht leicht - "Beitrag zum Klimaschutz"

Einstimmig für Windräder im "Bettelhütlein"

Fast 180 Unterschriften aus Hohholz - FFW bekommt Wärmebildkamera für 15 000 Euro

Wilhelmsdorf (pmw) - Mit den auf Gemeindegebiet im "Bettelhüttlein" geplanten beiden Windkraftanlagen macht es sich die Gemeinde nicht einfach: "wir sind sehr um Einvernehmen bemüht, und behandeln alle Einwände ausgesprochen ernsthaft, bitten aber gleichzeitig um Verständnis dafür, dass nach unserer Auffassung die möglichen Beeinträchtigungen im Bereich des Zumutbaren liegen", so Bürgermeister Werner Friedrich bei der letzten Gemeinderatssitzung.

Es ging dabei auch um die fast 180 Unterschriften; überwiegend von Bürgerinnen und Bürgern aus Hohholz (Gemeinde Emskirchen) gegen die Planung. Behandelt wurde ferner die Anregung der Träger öffentlicher Belange. Demnach liegen nach Angaben von Thomas Rosemann vom Planungsbüro des und Projektmanager Marcus Dornauer die zu erwartenden Emissionen durch Lärm und Schattenwurf deutlich unter den Richtwerten. Da sich der Standort in einem Waldgebiet befindet, sind für die notwendigen Zufahrten Wiederaufforstungen geplant, die nach Ansicht von marcus Dornauer aus forstwirtschaftlicher Sicht "sogar eine Aufwertung" bedeuten.
Friedrich: "wir gehen davon aus, dass die geplanten Anlagen Genehmigungsfähig sind." Dass der Gemeinderat es sich tatsächlich nicht leicht gemacht hat, wurde bei Wortmeldungen von Ratsmitgliedern deutlich. Nach anfänglicher Skepsis hätten sie sich nun doch zur Zustimmung durchgerungen, weil "Es einfach auch vor Ort unsere Pflicht ist, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten". Insofern müsse man abwägen und habe sich dabei für die Windkraftanlagen entschieden, die auch einen Schritt in ein Stück Unabhängigkeit bei der Energieversorgung bedeuten würden.
Die Beschlüsse zur Änderung des Flächennutzungsplanes und zum Erlass einer Abstandsflächensatzung wurden einstimmig getroffen, für Friedrich Werner der richtige Weg.
Verantwortliches Handeln beinhalte für das Gemeindeoberhaupt auch, für die Feuerwehr wunschgemäß eine Wärmebildkamera für etwa 15 000 Euro anzuschaffen. "Hier geht es um gesicherten und um schnellstmöglichsten Zugang zu Gefahrenherden und um schnellstmöglichste Rettung eingeschlossener Personen".Übereinstimmend waren die Gemeinderäte der Auffassung, dass es für die Feuerwehrleute, die sich freiwillig für andere einsetzen, den bestmöglichen Schutrz und die bestmögliche Ausrüstung geben müsse.

Montag, 10. Oktober 2011

Tischvorlage für die Sitzung 21.02.11

Aufruf an den regionalen Planungsverband Mittelfranken, die Gemeindevertreter und politischen Entscheidungsträger
Sitzung 21.02.11


Stoppen Sie den landschaftsverändernden Wildwuchs sogenannter „Bürgerwindräder“!!



Wollen Sie wirklich, dass jede Gemeinde in finanziellen Nöten künftig per Änderung ihres Flächennutzungsplans geschlossene Waldgebiete durch breite Zufahrtsstraßen öffnen kann und an ihren äußersten Grenzen ( im Regelfall entlang der alten Hochstraßen ) Bürgerwindräder errichtet???

Befürworten Sie den Vorstoß der Herren Henninger und Dornauer (gestützt durch umfangreiche Pressedarstellung der FLZ 19.02./20.02.2011 im Vorfeld dieser Veranstaltung) nun auch Landschaftsschutzgebiete für diese Vorhaben zu öffnen??

Haben Sie genügend Phantasie sich vorzustellen, welche Veränderung es bedeuten würde, wenn entlang der Linien Schwanberg, Bullenheimer Berg, Frankenberg, Hohenlandsberg, Petersberg, Hoheneck, Eulenberg usw. jeweils Kleingemeinden ihre Zustimmung für solche Projekte erteilen ohne dass die Nachbargemeinden wesentliche Einspruchsrechte besitzen??

Bedenken Sie bitte auch, dass nach Auflösung einer Verwaltungsgemeinschaft diejenige Kleingemeinde ohne ausgewiesene Vorrangsflächen plötzlich landschaftsverändernd tätig werden kann ( so geschehen in Wilhelmsdorf, ehemals Verwaltungsgemeinschaft Emskirchen )

Ist es richtig, dass Bund Naturschutz und Vogelschutzbund jeweils beträchtliche Ausgleichszahlungen bei erfolgreicher Inbetriebnahme einer Anlage erhält??

Wir sind betroffene Anrainer eines geschlossenen Waldgebiets in dem die Nachbargemeinde Wilhelmsdorf an ihrer unmittelbaren Flurgrenze zwei 174 Meter hohe Windkraftanlagen errichten will. Wir informieren Sie gerne über unser Anliegen ( leider ist die Berichterstattung der FLZ diesbezüglich etwas einseitig, kritische Einwände sind nur über Leserbriefe möglich..).

Wir sind nicht gegen Windkraftanlagen.
Aber wir sind dagegen, Planung und Verantwortung an Kleingemeinden zu delegieren.
Bitte überlassen Sie den Erhalt unserer Landschaft nicht der Überzeugungskraft von Investoren.
Wir fordern Parteien und und politisch Verantwortliche auf, Regionalplanung zu betreiben und nicht weg zu delegieren. Bitte entsprechen Sie dem Wählerauftrag.

(Dem Windkraftwildwuchs Team freundlicherweise zur Verfügung gestellt)

Aus einer der vielen Emails

Text einer Email, die später zum Leserbrief werden sollte:


Ich bin empört und protestiere!

An der Grenze zum Landschaftsschutzgebiets Tanzenheid - Gemeinde Emskirchen-
entstehen auf Wilhemsdorfer Gebiet zwei 180m hohe Windmühlen, Rotordurchmesser 100 m. Sie überragen und beherrschen in über 200 m Höhe die idyllische Wald- und Weiherlandschaft um den Ort Tanzenhaid, eine Perle im Gemeindegebiet Emskirchen,
unverändert seit hunderten von Jahren.

Ich bin empört über den Gemeinderat Wilhelmsdorf, der diese Barbarei ermöglicht hat, welche die Kerngemeinde überhaupt nicht berührt, wohl aber die Ortsteile Trabelshof, Ebersbach und Oberalbach in unmittelbarer Nähe.

Ich bin empört über den Gemeinderat Emskirchen, der diesem brutalen Vorgehen fast einstimmig zugestimmt hat - ohne Rücksicht auf ihre Bürger im Ortsteil Hohholz,
die dann von zwei Windparks, östlich und westlich (Dettendorf) eingeschlossen
sind.

Ich bin empört über die politischen Entscheidungsträger, die anstatt einen
tragfähigen Regionalplan für Windkraftanlagen aufzustellen, die Genehmigung für diese einschneidenden und irreperablen Eingriffe in unsere Landschaft den einzelnen Gemeinden überlassen.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Preamble (Präambel, translated for the english speaking public)

Windkraft - Wildwuchs (The uncontrolled growth of on-shore wind power)


We actively support the cause of wind power contributing a significant ammount of our energy supply, but not unhindered by carefully crafted, transregional rules and regulations!

The desolate situation in my homeland, western "Mittelfranken", uin the administrative district of Neustadt/Aisch, sadly speaks for itself:
Everywhere, but increasingly on my homelands signature woodland sites, wind power plants with up to
656 feet in heigth are raised. A special focus seems to be placed on errecting them every one to two miles on the picturesque hillside of the woodland area, allmost allways two to three on one spot, thereby brutally disturbing the peacefull scenery, a sight fit to grate on everyones eyes.

Despite the existance of a "Regionalplan Westliches Mittelfranken", which assigns areas of prefference to erect wind power plants upon, it only regulates plants with a required area of more then 10 Hectares - Sadly, the space requirement of said power plants is below the limit, thus managing to slip below any rules and regulations already established.
Thus, if the "communitys" deccide to assign multiple areas in a  "Flächennutzungsplan" - as they are encouraged to do so by the national and regional  gouvernment - there is no basis upon which to protest with any reasonable chance of sucess. Thus, these "small" power plants spring up like dandilions, preferrably on the outskirts of the election district, and more and more on ecologically important nearby woodland recreational areas.

With the ecological blessing of the "Bund Naturschutz", an unholy alliance of policy ( represented by the environmental secretary mister Söder), communities ( financing through municipal tax) and most of all investors ( "community wind power plants") are out to destroy our homeland.

I am enraged and must firmly object!

This blog is for all of those out there, suffering from similar circumstances, or simply taking a critical stance against the uncontrolled growth of wind power plants, to exchange opinions and offer an open forum.

Of course, I was alerted through a particular case. On the arcadian, lake and woodland filled area of Tanzenheid, the municipality of "Wilhelmsdorf" has decided to erect two "Bürgerräder" ( wind powered plants financed by investors within the community), towering over Tanzenheid with their impressive height of over 656 feet.

In the beginning, I planned on posting a few letters to the editors and articles of various newspapers, dealing with the local situation.

Mittwoch, 28. September 2011

Präampel

Windkraft - Wildwuchs


Wir sind dafür, daß Windkraftanlagen einen angemessenen Teil unserer Energieversorgung sicherstellen, aber nur im Rahmen einer überregionalen, sorgfältigen Planung !

Die desolate Lage in meiner Heimat, westliches Mittelfranken, Landkreis Neustadt/Aisch, sieht dagegen so aus: Überall, auch zunehmend in Waldgebieten, werden bis zu 200 m hohe Windkraftanlagen errichtet. Insbesondere entstehen sie im Abstand von 2-3 km auf den bewaldeten Höhen - meistens im Doppelpakt - ,und zerschneiden in brutaler Weise das charakteristisch Landschaftsbild, auch aus der Ferne ein Anblick, der
weh tut.

Zwar existiert ein "Regionalplan Westliches Mittelfranken", in welchem Vorzugsgebiete für Windkraftanlagen ausgewiesen werden, leider aber nur bei einem Flächenbedarf über 10 Hektar - der Flächenbedarf der erwähnten Doppelanlagen  liegt aber unter 10 Hektar. Sie werden also von keinerlei überregionalen Planung
erfaßt. Wenn die jeweilige Gemeinde einen entsprechenden Flächennutzungsplan beschließt -  und dazu werden die Gemeinden sogar von der Regierung aufgefordert - ist dagegen kein Kraut gewachsen. So entstehen sie überall, vorwiegend an den Gemeindegrenzen, und zunehmend in ökologisch wertvollen Wald - und Naherholungsgebieten.

Mit dem ökologischen Segen des Bund Naturschutz zerstört hier eine unheilvolle Allianz von Politik (Umweltminister Söder), Gemeinden (Gemeindesteuer) und vor allem Kapitalgeber ("Bürgerräder") unsere Heimat.


Ich bin empört und protestiere!

Dieser Blog soll allen, die dem Windkraft - Wildwuchs kritisch gegenüberstehen, ein Forum bieten.

Natürlich wurde ich durch einen Einzelfall alarmiert. Über dem idyllische Weiher- und Waldgebiet Tanzenhaid entstehen  auf dem Gebiet der Gemeinde Wilhelmsdorf 2 "Bürgerräder", die Tanzenhaid in 200 m Höhe überragen werden.

Als Anfang stelle ich hier einige Leserbriefe und Artikel ein, die von dieser lokalen Situation ausgehen.