Und ein weiterer Leserbrief an die FLZ
"Leserbrief bzgl. Windkraftanlage Wilhelmsdorf, hier Artikel
"Schnell - der Minister" kommt vom 7.9."
Gratulation! Die Gemeinde Wilhelmsdorf wird Energie-autark, infolge zweier riesigen Windkraftanlagen, die am Tanzenheider Waldgebiet enstehen. Die Gemeinde hat sicherlich schon genaue Vorstellungen, wie ihr Energiebedarf bei Windflaute bzw. zu starkem Wind flexibel gemanagt werden kann. Überdimensionale Starkstromleitungen aus Norddeutschland sind ja auch Herrn Weinzierl ein Greuel.
Hier die dezentrale Lösung: Die stark abfallende Weiherkette zwischen Hoholz und Oberalbach (in unmittelbarer Nähe zu den Windrädern) baue man zu einem Bürger - Pumpspeicherwerk um. Diese Lösung begeistert sicher den BND und bietet unseren der Umwelt verpflichteten Bürgern eine Kapitalanlage, die vielleicht die angepeilten
6 Prozent bei den Windmühlen übersteigt und mit Griechischen Staatsanleihen konkurrieren könnte!
Bitte keine langen Genehmigungsverfahren!
(Name dem Team bekannt)"
Windkraft - Wildwuchs Präambel
Wir sind dafür, daß Windkraftanlagen einen angemessenen Teil unserer Energieversorgung sicherstellen, aber nur im Rahmen einer überregionalen, sorgfältigen Planung !
Dieser Blog soll allen, die dem Windkraft - Wildwuchs kritisch gegenüberstehen, ein Forum bieten.
Als Anfang stelle ich hier einige Leserbriefe und Artikel ein, die von dieser lokalen Situation ausgehen.
Voller Text:
Deutsch
Englisch
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Samstag, 15. Oktober 2011
Leserbrief an die FLZ
Wieder ein Leserbrief eines tüchtigen Unterstützers. Es scheint doch kein "Kampf gegen die Windmühlen"...
"Leserbrief, bezugnehmend auf den Bericht (17.2.11) aus dem Wilhelmsdorfer Gemeinderat
Naherholungsgebiete enden an der Gemeindegrenze!
Dies ist die Meinung des Wilhelmsdorfer Gemeinderats, der damit Bedenken
der Nachbargemeinde Oberreichenbach gegen zwei Windmühlen direkt an der Grenze
zum Landschaftsschutzgebiet Tanzenhaid zurückweist. Diese Windkraftanlagen, mitten in einem großen Waldgebiet, werden in über 200 m Höhe die idyllische Wald- und Weiherlandschaft Tanzenhaid überragen und beherrschen - mit einer Rotorspitzen-Geschwindigkeit bis zu 400 km/h !
Wann werden endlich unsere politischen Entscheidungsträger diesem Windkraft - Wildwuchs, der unser Landschaftsbild zugrunde richtet, durch eine überregionale Planung Einhalt gebieten ?
(Name dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)
"Leserbrief, bezugnehmend auf den Bericht (17.2.11) aus dem Wilhelmsdorfer Gemeinderat
Naherholungsgebiete enden an der Gemeindegrenze!
Dies ist die Meinung des Wilhelmsdorfer Gemeinderats, der damit Bedenken
der Nachbargemeinde Oberreichenbach gegen zwei Windmühlen direkt an der Grenze
zum Landschaftsschutzgebiet Tanzenhaid zurückweist. Diese Windkraftanlagen, mitten in einem großen Waldgebiet, werden in über 200 m Höhe die idyllische Wald- und Weiherlandschaft Tanzenhaid überragen und beherrschen - mit einer Rotorspitzen-Geschwindigkeit bis zu 400 km/h !
Wann werden endlich unsere politischen Entscheidungsträger diesem Windkraft - Wildwuchs, der unser Landschaftsbild zugrunde richtet, durch eine überregionale Planung Einhalt gebieten ?
(Name dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)
Leserbrief an die FLZ
Und wieder einer der Leserbriefe, die uns zur Verfügung gestellt wurden.
Wir bedanken uns beim fleißigem Unterstützer.
"Betrifft Windmühlen im Gemeindegebiet Wilhelmsdorf
Sowohl in Ihrer Berichterstattung wie auch dem Gemeinderat Wilhelmsdorf (ebenso Emskirchen) erscheinen die 2 geplanten 170 m hohen Windmühlen - dicht an der Grenze zum Landschaftsschutzgebiet Tanzenhaid - völlig unproblematisch. Dies ist nicht so: Sie zerschneiden an zentraler Stelle ein umfangreiches intaktes Waldgebiet, eine Oase der Ruhe für viele Bewohner der angrenzenden Landkreise. Ähnlich problematisch sind die schon aufgestellten Windräder der Gemeinde Diespeck. Der von manchen empfundene Zauber des Waldgebiets Sängersberg ist für immer dahin.
Zumindestens in Ihrer Zeitung erwarte ich doch eine ensthafte Auseinandersetzung mit dieser Problematik, welche viele Ihrer Leser bewegt.
Müssen wir angesichts des ökologischen Umbaus unserer Energieversorgung damit
leben, daß jeder bewaldete Höhenrücken mit riesigen Windrädern zerschnitten wird?
(Name des Unterstützers dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)"
Wir bedanken uns beim fleißigem Unterstützer.
"Betrifft Windmühlen im Gemeindegebiet Wilhelmsdorf
Sowohl in Ihrer Berichterstattung wie auch dem Gemeinderat Wilhelmsdorf (ebenso Emskirchen) erscheinen die 2 geplanten 170 m hohen Windmühlen - dicht an der Grenze zum Landschaftsschutzgebiet Tanzenhaid - völlig unproblematisch. Dies ist nicht so: Sie zerschneiden an zentraler Stelle ein umfangreiches intaktes Waldgebiet, eine Oase der Ruhe für viele Bewohner der angrenzenden Landkreise. Ähnlich problematisch sind die schon aufgestellten Windräder der Gemeinde Diespeck. Der von manchen empfundene Zauber des Waldgebiets Sängersberg ist für immer dahin.
Zumindestens in Ihrer Zeitung erwarte ich doch eine ensthafte Auseinandersetzung mit dieser Problematik, welche viele Ihrer Leser bewegt.
Müssen wir angesichts des ökologischen Umbaus unserer Energieversorgung damit
leben, daß jeder bewaldete Höhenrücken mit riesigen Windrädern zerschnitten wird?
(Name des Unterstützers dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)"
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Ein weiterer Leserbrief der FLZ
Noch ein Leserbrief für die FLZ ( Fränkische Landes Zeitung, nicht Frankfurther allgemeine Zeitung).
Man könnte fast denken diesen armen Redakteuren geht der Platz in der Zeitung aus, so viel wie sie nicht drucken.
"An die FLZ
Redaktion Leserbriefe
Ansbach
20.03.11
An Fax: 09161 -1229
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei mein Leserbrief für die nächstmögliche Ausgabe, den ich gerne als Kommentar zum Leserbrief 19.03.11 Frau Osterlänger/ Überlebenschance veröffentlicht gesehen hätte.
Mit freundlichen Grüßen
(Name dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)
Leider kann ich im vorliegenden Fall nicht erkennen, dass uns Betroffenheitslyrik weiter bringen könnte. Auch habe ich nie begriffen, warum der drohende qualvolleTod eines Kindes soviel pressewirksamer ist, als der beispielsweise eines alten Mannes.
Was wir von den entsetzlichen Ereignissen in Japan lernen können, ist möglicherweise, dass wir Regierungen nicht blind vertrauen dürfen, sondern ihr Handeln kritisch hinterfragen müssen.
Und wenn Natur (ohne Not!) aus rein finanziellen Beweggründen zerstört wird, muss es erlaubt sein zu fragen, ob es, wie im Fall Windmühlen/ Tanzenhaid, um langfristigen Naturschutz oder um kurzfristigen „Betreiberschutz“ geht. Und um die Frage, wie eng die Verbindungen zwischen Naturschützern, Betreibern und dem Planungs
verband West-Mittelfranken sind."
Tja, was kann man da noch viel sagen?
Guten Morgen und einen schönen Tag wünscht ihnen das Windkraft Wildwuchs Team.
Man könnte fast denken diesen armen Redakteuren geht der Platz in der Zeitung aus, so viel wie sie nicht drucken.
"An die FLZ
Redaktion Leserbriefe
Ansbach
20.03.11
An Fax: 09161 -1229
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei mein Leserbrief für die nächstmögliche Ausgabe, den ich gerne als Kommentar zum Leserbrief 19.03.11 Frau Osterlänger/ Überlebenschance veröffentlicht gesehen hätte.
Mit freundlichen Grüßen
(Name dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)
Leider kann ich im vorliegenden Fall nicht erkennen, dass uns Betroffenheitslyrik weiter bringen könnte. Auch habe ich nie begriffen, warum der drohende qualvolleTod eines Kindes soviel pressewirksamer ist, als der beispielsweise eines alten Mannes.
Was wir von den entsetzlichen Ereignissen in Japan lernen können, ist möglicherweise, dass wir Regierungen nicht blind vertrauen dürfen, sondern ihr Handeln kritisch hinterfragen müssen.
Und wenn Natur (ohne Not!) aus rein finanziellen Beweggründen zerstört wird, muss es erlaubt sein zu fragen, ob es, wie im Fall Windmühlen/ Tanzenhaid, um langfristigen Naturschutz oder um kurzfristigen „Betreiberschutz“ geht. Und um die Frage, wie eng die Verbindungen zwischen Naturschützern, Betreibern und dem Planungs
verband West-Mittelfranken sind."
Tja, was kann man da noch viel sagen?
Guten Morgen und einen schönen Tag wünscht ihnen das Windkraft Wildwuchs Team.
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Mittwoch, 12. Oktober 2011
Leserbrief zur FAZ, der es leider nicht mehr in die Ausgabe schaffte
Ein weiterer Leserbrief, der es leider nicht mehr in die Veröffentlichung schaffte, dem Windkraft Wildwuchs Team jedoch dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt wurde.
"Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei mein Leserbrief für die nächstmögliche Ausgabe, den ich gerne als Kommentar zu den Leserbriefen 26./27.02.11 Herr Seibold / Herrn Dornauer veröffentlicht gesehen hätte.
Mit freundlichen Grüßen
(Name dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)
Am 26.02.11 erscheint ein kritischer Leserbrief von Herrn Seibold, Exbürgermeister aus Wilhelmnsdorf- in derselben Ausgabe (!!) erhält der Betreiber Dornauer
gleich nebenan einen passenden Platz zur Gegendarstellung.
Am Montag 21.02. tagt der überregionale Planungsausschuss (Windkraft) in Ansbach, kurz zuvor erscheint ein langer Artikel in dem Bürgermeister Henninger, Flachslanden und Herr Dornauer(s.o.) für die Öffnung der Landschaftsschutzgebiete für Windkraftanlagen plädieren.
Am Mittwoch, 23.02.11, nach erfolgter mehr als 48-Stunden-Dauerrodung der entsprechenden Waldstücke in Wilhelmsdorf ein großer Artikel mit Bild auf dem
Herr Dornauer und Bürgermeister Frierich auf abgeholzten Waldstücken posieren (Großwildjäger??).
Die Bürger, die Einspruch erhoben hatten, erhielten die Kopie der Rodungsgenehmigung am Dienstag 22.02. (Datum 15.02., Postausgangsstempel LA/ NEA
21.02.....)
Wo bleibt ein Artikel der FLZ, der sich kritisch (!!) mit diesen Vorgängen auseinandersetzt ???
Demokratie- so lernen unsere Kinder in der Schule - funktioniert nur mit einer freien Presse.
Ist eine kritische Auseinandersetzung nur noch in der Leserbriefecke möglich??
"Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei mein Leserbrief für die nächstmögliche Ausgabe, den ich gerne als Kommentar zu den Leserbriefen 26./27.02.11 Herr Seibold / Herrn Dornauer veröffentlicht gesehen hätte.
Mit freundlichen Grüßen
(Name dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)
Am 26.02.11 erscheint ein kritischer Leserbrief von Herrn Seibold, Exbürgermeister aus Wilhelmnsdorf- in derselben Ausgabe (!!) erhält der Betreiber Dornauer
gleich nebenan einen passenden Platz zur Gegendarstellung.
Am Montag 21.02. tagt der überregionale Planungsausschuss (Windkraft) in Ansbach, kurz zuvor erscheint ein langer Artikel in dem Bürgermeister Henninger, Flachslanden und Herr Dornauer(s.o.) für die Öffnung der Landschaftsschutzgebiete für Windkraftanlagen plädieren.
Am Mittwoch, 23.02.11, nach erfolgter mehr als 48-Stunden-Dauerrodung der entsprechenden Waldstücke in Wilhelmsdorf ein großer Artikel mit Bild auf dem
Herr Dornauer und Bürgermeister Frierich auf abgeholzten Waldstücken posieren (Großwildjäger??).
Die Bürger, die Einspruch erhoben hatten, erhielten die Kopie der Rodungsgenehmigung am Dienstag 22.02. (Datum 15.02., Postausgangsstempel LA/ NEA
21.02.....)
Wo bleibt ein Artikel der FLZ, der sich kritisch (!!) mit diesen Vorgängen auseinandersetzt ???
Demokratie- so lernen unsere Kinder in der Schule - funktioniert nur mit einer freien Presse.
Ist eine kritische Auseinandersetzung nur noch in der Leserbriefecke möglich??
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FAZ. Fränkische Allgemeine Zeitung,
Flachslanden,
Leserbrief,
Marcus Dornauer,
Seibold,
Werner Friedrich,
Wilhelmsdorf
Dienstag, 11. Oktober 2011
Leserbrief der FLZ, Rohfassung
Folgender Leserbrief wurde uns freundlicherweise vom Autor zur Verfügung gestellt, damit wir ihn veröffentlichen. Er schickte den Leserbrief an die FLZ
In dieser Version ist es vor dem Druck, pur das was der Author schrieb...
"Leserbrief für die nächst mögliche Ausgabe :
Windräder mit 170 Meter Höhe am Betelhüttlein
Laut Ihrem Bericht erscheinen dem Gemeinderat Wilhelmsdorf die beiden geplanten 170 Meter hohen Windmühlen an der Grenze zum Landschaftsschutzgebiet Tanzenhaid völlig unproblematisch. Dem ist nicht so: Sie zerschneiden an zentraler Stelle ein umfangreiches und intaktes Waldgebiet, eine Oase der Ruhe und Erholung für viele Bewohner der angrenzenden Landkreise.
Ähnlich problematisch sind die schon aufgestellten Windräder der Gemeinde Diespeck. Der Sängersberg hat seinen einmaligen Zauber verloren.
Die Landschaft unseres Landkreises ist geprägt von bewaldeten Höhenrücken, Rückzugsgebiete der Natur.
Müssen wir uns angesichts des notwendigen ökologischen Umbaus unserer Energieversorgung damit abfinden, dass dieses Bild von riesigen Windrädern zerschnitten und die Wälder durch Zufahrtsschneisen erschlossen und zerstört werden?
In dieser Version ist es vor dem Druck, pur das was der Author schrieb...
"Leserbrief für die nächst mögliche Ausgabe :
Windräder mit 170 Meter Höhe am Betelhüttlein
Laut Ihrem Bericht erscheinen dem Gemeinderat Wilhelmsdorf die beiden geplanten 170 Meter hohen Windmühlen an der Grenze zum Landschaftsschutzgebiet Tanzenhaid völlig unproblematisch. Dem ist nicht so: Sie zerschneiden an zentraler Stelle ein umfangreiches und intaktes Waldgebiet, eine Oase der Ruhe und Erholung für viele Bewohner der angrenzenden Landkreise.
Ähnlich problematisch sind die schon aufgestellten Windräder der Gemeinde Diespeck. Der Sängersberg hat seinen einmaligen Zauber verloren.
Die Landschaft unseres Landkreises ist geprägt von bewaldeten Höhenrücken, Rückzugsgebiete der Natur.
Müssen wir uns angesichts des notwendigen ökologischen Umbaus unserer Energieversorgung damit abfinden, dass dieses Bild von riesigen Windrädern zerschnitten und die Wälder durch Zufahrtsschneisen erschlossen und zerstört werden?
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