Wieder ein Leserbrief eines tüchtigen Unterstützers. Es scheint doch kein "Kampf gegen die Windmühlen"...
"Leserbrief, bezugnehmend auf den Bericht (17.2.11) aus dem Wilhelmsdorfer Gemeinderat
Naherholungsgebiete enden an der Gemeindegrenze!
Dies ist die Meinung des Wilhelmsdorfer Gemeinderats, der damit Bedenken
der Nachbargemeinde Oberreichenbach gegen zwei Windmühlen direkt an der Grenze
zum Landschaftsschutzgebiet Tanzenhaid zurückweist. Diese Windkraftanlagen, mitten in einem großen Waldgebiet, werden in über 200 m Höhe die idyllische Wald- und Weiherlandschaft Tanzenhaid überragen und beherrschen - mit einer Rotorspitzen-Geschwindigkeit bis zu 400 km/h !
Wann werden endlich unsere politischen Entscheidungsträger diesem Windkraft - Wildwuchs, der unser Landschaftsbild zugrunde richtet, durch eine überregionale Planung Einhalt gebieten ?
(Name dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)
Windkraft - Wildwuchs Präambel
Wir sind dafür, daß Windkraftanlagen einen angemessenen Teil unserer Energieversorgung sicherstellen, aber nur im Rahmen einer überregionalen, sorgfältigen Planung !
Dieser Blog soll allen, die dem Windkraft - Wildwuchs kritisch gegenüberstehen, ein Forum bieten.
Als Anfang stelle ich hier einige Leserbriefe und Artikel ein, die von dieser lokalen Situation ausgehen.
Voller Text:
Deutsch
Englisch
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Posts mit dem Label Tanzenhaid werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Samstag, 15. Oktober 2011
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Aus der Fränkischen Landeszeitung, vom 06.03.11
Abgetippt zur besseren Lesbarkeit
"Die Gemeinde Wilhelmsdorf wehrt sich gegen die Rodungsvorwürfe eines benachbarten Waldeigentümers zum Wildbau ( 06.03.11)
Nur alte Fichten und zwei Laubbäume gefällt.
Zwischenmenschliches Problem - Bekenntnis für erneuerbare Energien - Musterbeispiel Hagenbüchach vor der Haustüre
Wilhelmsdorf (ad/pm) - Die Gemeinde Wilhelmsdorf wehrt sich gegen die Behauptungen, die der Waldeigentümer Fürst von Werniegerode aus dem Harz über seinen Förster Daniel Franz in der Öffentlichkeit brachte. (Wir berichteten am Mittwoch). Bürgermeister Werner Friedrich und sein Stellvertreter Peter Müller gaben dazu Stellungnahmen ab. In die Wege geleitet hatte der ehemalige Gemeinderat Dr. Martin Seibold (2002 bis 2008) den für Unfrieden sorgenden Artikel.
Der Hauptvorwurf, die Gemeinde zerstöre wertvolle Biotopbäume, wird aufs Entschiedenste zurückgewiesen: Das hiesige Forstamt selbst habe die als Beispiel herrangezogene Eiche aus sicherheitsgründen zum Fällen gerodet.
Die 6500 Quadratmeter gerodete Fläche wird an anderer Stelle wieder aufgeforstet, und zwar "mit wertvolleren Bäumen", erklährte der Wilhelmsdorfer Rathauschef. Vor allem, ergänzte Peter Müller, stelle die Kiefer den Bestand zu 99 % dar und sei dort die geringwertigste Baumart. Rund 80 jahre alt seien diese Bestände, und laut dem Eigentümer - der evangelischen Landeskirche - aus forstwirtschaftlichen Gründen sowieso kurz vor der Fällung gestanden.
"Lediglich zwei Laubbäume waren von der Rodung betroffen", heißt es in der Erklährung.
Besonders brachten derartige Vorwürfe die beiden Bürgermeister auf die Palme, da der Fürst im Bereich Tanzenhaid, in Wilhelmsdorf, Gerhardshofen und Emskirchen "alles andere als vorbildlich vorgeht" "Wenn es ein profitables Vorgehen gibt, dann ist das das beste Beispiel", sagte Werner Friedrich zur Bewirtschaftung des Fürstenwalds. Mehrfach wurde an die Redaktion von Befürwortern der Windkrafträder herrangetragen, dass hier vielmehr der Wald ausgebeutet werde - sogar mit sogar mit osteuropäischen Schwarzbeerpflückern. Dabei liege der Waldbereich des Fürsten noch im Landschaftsschutzgebiet. "Von Nistmöglichkeiten ist im Fürstlichem Privatwald weit und breit auch nichts zu sehen", betonte Müller.
Friedrich machte gegenüber unserer Zeitung darauf aufmerksam, dass ein Drittel der Waldfläche für die zwei Windräder bei Ebersbach der Kirche gehören, ein Drittel der Gemeinde und ein Drittel sei in privatem Eigentum. Alle drei Eigentümer, vor allem aber die Kirche, haben sich für die nachhaltigen Energien ausgesprochen. Einen Wiederspruch sah Friedrich hier in der Position des ehemaligen Gemeinderats Dr. Martin Seibold. Dessen "grundsätzlich rückwärts gewandte, für die CSU nach außen hin nicht tragbaren Auffassungen" seien auch dafür Ausschlag gebend gewesen, dass Dr. Seibold 2008 nicht mehr von der Partei aufgestellt wurde. Das habe sich zu einem zwischenmenschlichem Problem entwickelt. Die CSU kennzeichne aber eine Zukunftsorientierung, erklärte Friedrich. "Windkraft ist nach derzeitigem Stand der Technikdie wohl effizienteste Methode, um Kohlendioxid zu reduzieren und fossile Brennstoffe zu schonen", lautete das Bekenntnis. "wenn wir wegwollen von der Atomkraft und sehen, dass nur acht Prozent in Deutschland aus erneuerbaren Energien gedeckt werden, und es wie zurzeit Probleme mit den Ölstaaten gibt, dann muss man erkennen: Es ist höchste Zeit, aus erneuerbaren Quellen Energie zu gewinnen", sagte der Bürgermeister.
Eine Art Schmunzeln entlockte dem Wilhelmsdorfer Gemeindeoberhaupt die Frage, ob die Windkraft nicht ein profitables Geschäft für die Betreiber sei und zu viel Wald geopfert werde. Ausgerechnet der langjährige Förster Erwin Käßner habe Friedrich die Vorteile dieses Standorts klargemacht - mit allen Wägbarkeiten. Von der Gewerbesteuer bleibe für die Gemeinde letztlich nur rund 30 bis 40 Prozent im Säckel. Die Gemeinde ist mit 20 000 Euro am Projekt beteiligt. Wesentlich seien die 120 Gesellschafter, die an der Windkraft beteiligt seien mit einem Zinssatz von sechs Prozent. Sollten einige durch die Behauptung des Fürstenförsters - wie sie angekündigt hätten - zurücktreten und die Gesellschaft würde dadurch Schaden erleiden, sei man im Bereich des materiellen Schadens und behalte sich juristische Schritte vor. "Wir werden diese Möglichkeit prüfen", so Friedrich.
Projektleiter Marcus Dornauer, der für die beiden Windräder Technik und Betrieb managt und dann die Geschäftsführung übernehmen wird, sei von Bürgermeister und Rat gezielt für die Sache ausgewählt worden.
"Er setzt sich nachhaltig für den Naturschutz ein und tut es aus Idealismus. Dornauer könnte sich das leben auch einfacher machen" betonte der Bürgermeister. Denn dieses projekt mache eine Menge Arbeit. Das "Musterbeispiel", wie Windräder auf den Weg gebracht wurden, habe man "vor der Haustüre"; in Hagenbüchach. Sie seien ebenso Dornauers Arbeit zu verdanken. Peter Müller sieht in Dr. Seibolds Äußerungen "offensichtlich unreflektierte Einzelmeinungen und Unwahrheiten widergegeben".
"
In eigener Sache, und als Reaktion auf den Artikel, gibt das Team von Windkraft Wildwuchs bekannt:
Wir finden alle Bäume toll, Fichten, Kiefern, Eichen, alle sehr schön und gleich wertvoll.
Als Grund dafür hier ein Paar Fotos.
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Ein weiterer Leserbrief der FLZ
Noch ein Leserbrief für die FLZ ( Fränkische Landes Zeitung, nicht Frankfurther allgemeine Zeitung).
Man könnte fast denken diesen armen Redakteuren geht der Platz in der Zeitung aus, so viel wie sie nicht drucken.
"An die FLZ
Redaktion Leserbriefe
Ansbach
20.03.11
An Fax: 09161 -1229
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei mein Leserbrief für die nächstmögliche Ausgabe, den ich gerne als Kommentar zum Leserbrief 19.03.11 Frau Osterlänger/ Überlebenschance veröffentlicht gesehen hätte.
Mit freundlichen Grüßen
(Name dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)
Leider kann ich im vorliegenden Fall nicht erkennen, dass uns Betroffenheitslyrik weiter bringen könnte. Auch habe ich nie begriffen, warum der drohende qualvolleTod eines Kindes soviel pressewirksamer ist, als der beispielsweise eines alten Mannes.
Was wir von den entsetzlichen Ereignissen in Japan lernen können, ist möglicherweise, dass wir Regierungen nicht blind vertrauen dürfen, sondern ihr Handeln kritisch hinterfragen müssen.
Und wenn Natur (ohne Not!) aus rein finanziellen Beweggründen zerstört wird, muss es erlaubt sein zu fragen, ob es, wie im Fall Windmühlen/ Tanzenhaid, um langfristigen Naturschutz oder um kurzfristigen „Betreiberschutz“ geht. Und um die Frage, wie eng die Verbindungen zwischen Naturschützern, Betreibern und dem Planungs
verband West-Mittelfranken sind."
Tja, was kann man da noch viel sagen?
Guten Morgen und einen schönen Tag wünscht ihnen das Windkraft Wildwuchs Team.
Man könnte fast denken diesen armen Redakteuren geht der Platz in der Zeitung aus, so viel wie sie nicht drucken.
"An die FLZ
Redaktion Leserbriefe
Ansbach
20.03.11
An Fax: 09161 -1229
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei mein Leserbrief für die nächstmögliche Ausgabe, den ich gerne als Kommentar zum Leserbrief 19.03.11 Frau Osterlänger/ Überlebenschance veröffentlicht gesehen hätte.
Mit freundlichen Grüßen
(Name dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)
Leider kann ich im vorliegenden Fall nicht erkennen, dass uns Betroffenheitslyrik weiter bringen könnte. Auch habe ich nie begriffen, warum der drohende qualvolleTod eines Kindes soviel pressewirksamer ist, als der beispielsweise eines alten Mannes.
Was wir von den entsetzlichen Ereignissen in Japan lernen können, ist möglicherweise, dass wir Regierungen nicht blind vertrauen dürfen, sondern ihr Handeln kritisch hinterfragen müssen.
Und wenn Natur (ohne Not!) aus rein finanziellen Beweggründen zerstört wird, muss es erlaubt sein zu fragen, ob es, wie im Fall Windmühlen/ Tanzenhaid, um langfristigen Naturschutz oder um kurzfristigen „Betreiberschutz“ geht. Und um die Frage, wie eng die Verbindungen zwischen Naturschützern, Betreibern und dem Planungs
verband West-Mittelfranken sind."
Tja, was kann man da noch viel sagen?
Guten Morgen und einen schönen Tag wünscht ihnen das Windkraft Wildwuchs Team.
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Mittwoch, 12. Oktober 2011
Auch die Sandkerwa schreibt über die Bürgerräder
Klick mich, ich bin der Link zum Artikel
Und wieder ein Beitrag der Presse. Etwas älter, aber gut geschrieben.
Und wieder ein Beitrag der Presse. Etwas älter, aber gut geschrieben.
Dienstag, 11. Oktober 2011
Relevante Sitzungsprotokolle die erste:
Damit man auch sieht wie man mit so etwas umgeht, haben wir uns entschlossen, auch einige der Auszüge aus den Situngsprotokollen der Gemeinde Emskirchen zu posten.
Das Dokument findet ihr hier: Link zum Dokument, ein PDF
Die relevanten Auszüge daraus:
"TOP 4 Dritte Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes der Gemeinde
Wilhelmsdorf für die geplante Konzentrationsfläche für Windkraftanlagen;
hier: frühzeitige Beteiligung des Marktes Emskirchen als Träger öffentlicher
Belange
Vorlage: EMS/2010/761
Grundlagen:
Ziel der Änderung ist es Konzentrationszonen für Windkraftanlagen aufzuzeigen und festzusetzen.
Es kommen 3 Standorte in Betracht:
Standort 1:16 ha nordwestlich (700m) von Oberalbach
Standort 2: 3,4 ha nördlich (670 m9 von Oberalbach
Standort 3: 7,2 ha nordöstlich (540 m) von Ebersbach
Standort 1 ist wegen der geringen Windhöffigkeit und Flächengröße weniger geeignet.
Standort 3 ist wegen der geringen Windhöffigkeit, Flächengröße und Siedlungsnähe
schlecht geeignet.
Standort 2 liegt im Wald zwischen Oberalbach, Hoholz, Tanzenhaid und Oberreichenbach
nördlich der Kreisstraße NEA 11 und grenzt direkt an den Markt Emskirchen an. Das
Plangebiet liegt 378 m ü.NN.
Vorgesehen sind 2 Anlagen (Bürgerwindräder) mit einer Nabenhöhe von 125 m und einem
Rotordurchmesser von 90 m. Die Gesamthöhe beträgt 170 m, wobei sich die Abstandsflächen
teilweise auf das Gebiet von Emskirchen erstrecken.
Der Standort wird über die Kreisstraße NEA 11 und den Tanzenhaider Weg (Fl.Nr. 286/3
/privater Forst- und Waldweg) erschlossen. Die Einspeisung soll in die südlich verlaufende
20 KV- Leitung erfolgen. Für die Anlagen müssen ca. 1,5 ha Wald gerodet werden.
Die minimalsten Abstände betragen zu
Trabelshof 800 m
Oberalbach 1.100 m
Ebersbach 1.300 m
NEA 11 1.200 m
Protokoll 6. Öffentliche und nicht öffentliche Sitzung des
Marktgemeinderates vom 17.06.2010
Seite 10
09.11.2010
Beschluss:
Der Marktgemeinderat erhebt gegen die Ausweisung keine Einwendungen. Detailfragen
zur Erschließung des Gebietes bleiben dem Genehmigungsverfahren vorbehalten.
Abstimmungsergebnis:
JA-Stimmen: 12
Nein-Stimmen: 4
Persönlich beteiligt: 0"
"TOP 5 Zustimmung zum Erlass einer Abstandsflächensatzung der Gemeinde Wilhelmsdorf
für die geplante Konzentrationsfläche für Windkraftanlagen südlich
Tanzenhaid
Vorlage: EMS/2010/762
Grundlagen:
Es kommen wegen der notwendigen Verkürzung der Abstandsflächen zwei Möglichkeiten
für den Investor in Betracht.
1. Zustimmung des Marktes Emskirchen und des privaten betroffenen Grundstückseigentümers
(gräfliche Forstverwaltung) im Genehmigungsverfahren
2. Erlass von Abstandsflächensatzungen
Die Gemeinde Wilhelmsdorf beabsichtigt den Erlass einer Abstandsflächensatzung
für den Bereich der Grundstücke Fl.Nrn. 106, 106/1 und 234/1 der Gemarkung
Wilhelmsdorf entsprechend der geplanten Sonderbaufläche.
Die betroffene Waldfläche „Am Bettelhütlein“ (südlich Tanzenhaid) grenzt unmittelbar
an das Gemeindegebiet Emskirchen an.
Es sind grundsätzlich die vorgeschriebenen Abstandsflächen der BayBO einzuhalten.
Bei solchen Anlagen ist dies ein Kreis um den geometrischen Mittelpunkt
des Mastes. Die Tiefe der Abstandsfläche H bemisst sich nach der größten Höhe
der Anlage und ergibt sich aus der Nabenhöhe zuzüglich des Rotorradius (170
m).
Nach Art. 6 Abs. 7 BayBO kann die Gemeinde Wilhelmsdorf mittels Satzung die
Abstandsfläche auf 0,4 H reduzieren. Damit kann ausgeschlossen werden, dass
sich die Abstandsflächen auf das Gebiet des Marktes Emskirchen erstrecken.
Die Gemeinde Wilhelmsdorf bittet um die nachbargemeindliche Zustimmung zu
einer solchen Satzung.
Im Geltungsbereich dieser Satzung soll gelten:
Abweichend von Art. 6 Abs. 4 Sätze 3 und 4, Abs. 5 Sätze 1 und 2 sowie Abs. 6
BayBO wird vorgesehen, dass
1. nur die Höhe von Dächern mit einer Neigung von weniger als 70 Grad zu einem
Drittel, bei einer größeren Neigung der Wandhöhe voll hinzugerechnet und
Protokoll 6. Öffentliche und nicht öffentliche Sitzung des
Marktgemeinderates vom 17.06.2010
Seite 11
09.11.2010
2. die Tiefe der Abstandsfläche 0,4 H, mindestens 3m, und in Gewerbe- und Industriegebieten
0,2 H, mindestens 3m beträgt.
Es ist aus rechtlicher Sicht zu prüfen, ob seitens des Marktes Emskirchen bei
Vorliegen der konkreten Planung ebenfalls der Erlass einer Abstandsflächensatzung
notwendig ist.
Beschluss:
Der Marktgemeinderat Emskirchen erhebt gegen den Erlass einer entsprechenden
Abstandsflächensatzung der Gemeinde Wilhelmsdorf keine Einwendungen.
Über den Erlass einer entsprechenden Satzung des Marktes Emskirchen für den
betroffenen Bereich der Gemarkung Hohholz wird bei Vorliegen einer Genehmigungsplanung
für die Anlagen entschieden.
Abstimmungsergebnis:
JA-Stimmen: 16
Nein-Stimmen: 0
Persönlich beteiligt: 0"
Wir hoffen, die direkten Zitate sprechen für sich selbst.
Das Dokument findet ihr hier: Link zum Dokument, ein PDF
Die relevanten Auszüge daraus:
"TOP 4 Dritte Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes der Gemeinde
Wilhelmsdorf für die geplante Konzentrationsfläche für Windkraftanlagen;
hier: frühzeitige Beteiligung des Marktes Emskirchen als Träger öffentlicher
Belange
Vorlage: EMS/2010/761
Grundlagen:
Ziel der Änderung ist es Konzentrationszonen für Windkraftanlagen aufzuzeigen und festzusetzen.
Es kommen 3 Standorte in Betracht:
Standort 1:16 ha nordwestlich (700m) von Oberalbach
Standort 2: 3,4 ha nördlich (670 m9 von Oberalbach
Standort 3: 7,2 ha nordöstlich (540 m) von Ebersbach
Standort 1 ist wegen der geringen Windhöffigkeit und Flächengröße weniger geeignet.
Standort 3 ist wegen der geringen Windhöffigkeit, Flächengröße und Siedlungsnähe
schlecht geeignet.
Standort 2 liegt im Wald zwischen Oberalbach, Hoholz, Tanzenhaid und Oberreichenbach
nördlich der Kreisstraße NEA 11 und grenzt direkt an den Markt Emskirchen an. Das
Plangebiet liegt 378 m ü.NN.
Vorgesehen sind 2 Anlagen (Bürgerwindräder) mit einer Nabenhöhe von 125 m und einem
Rotordurchmesser von 90 m. Die Gesamthöhe beträgt 170 m, wobei sich die Abstandsflächen
teilweise auf das Gebiet von Emskirchen erstrecken.
Der Standort wird über die Kreisstraße NEA 11 und den Tanzenhaider Weg (Fl.Nr. 286/3
/privater Forst- und Waldweg) erschlossen. Die Einspeisung soll in die südlich verlaufende
20 KV- Leitung erfolgen. Für die Anlagen müssen ca. 1,5 ha Wald gerodet werden.
Die minimalsten Abstände betragen zu
Trabelshof 800 m
Oberalbach 1.100 m
Ebersbach 1.300 m
NEA 11 1.200 m
Protokoll 6. Öffentliche und nicht öffentliche Sitzung des
Marktgemeinderates vom 17.06.2010
Seite 10
09.11.2010
Beschluss:
Der Marktgemeinderat erhebt gegen die Ausweisung keine Einwendungen. Detailfragen
zur Erschließung des Gebietes bleiben dem Genehmigungsverfahren vorbehalten.
Abstimmungsergebnis:
JA-Stimmen: 12
Nein-Stimmen: 4
Persönlich beteiligt: 0"
"TOP 5 Zustimmung zum Erlass einer Abstandsflächensatzung der Gemeinde Wilhelmsdorf
für die geplante Konzentrationsfläche für Windkraftanlagen südlich
Tanzenhaid
Vorlage: EMS/2010/762
Grundlagen:
Es kommen wegen der notwendigen Verkürzung der Abstandsflächen zwei Möglichkeiten
für den Investor in Betracht.
1. Zustimmung des Marktes Emskirchen und des privaten betroffenen Grundstückseigentümers
(gräfliche Forstverwaltung) im Genehmigungsverfahren
2. Erlass von Abstandsflächensatzungen
Die Gemeinde Wilhelmsdorf beabsichtigt den Erlass einer Abstandsflächensatzung
für den Bereich der Grundstücke Fl.Nrn. 106, 106/1 und 234/1 der Gemarkung
Wilhelmsdorf entsprechend der geplanten Sonderbaufläche.
Die betroffene Waldfläche „Am Bettelhütlein“ (südlich Tanzenhaid) grenzt unmittelbar
an das Gemeindegebiet Emskirchen an.
Es sind grundsätzlich die vorgeschriebenen Abstandsflächen der BayBO einzuhalten.
Bei solchen Anlagen ist dies ein Kreis um den geometrischen Mittelpunkt
des Mastes. Die Tiefe der Abstandsfläche H bemisst sich nach der größten Höhe
der Anlage und ergibt sich aus der Nabenhöhe zuzüglich des Rotorradius (170
m).
Nach Art. 6 Abs. 7 BayBO kann die Gemeinde Wilhelmsdorf mittels Satzung die
Abstandsfläche auf 0,4 H reduzieren. Damit kann ausgeschlossen werden, dass
sich die Abstandsflächen auf das Gebiet des Marktes Emskirchen erstrecken.
Die Gemeinde Wilhelmsdorf bittet um die nachbargemeindliche Zustimmung zu
einer solchen Satzung.
Im Geltungsbereich dieser Satzung soll gelten:
Abweichend von Art. 6 Abs. 4 Sätze 3 und 4, Abs. 5 Sätze 1 und 2 sowie Abs. 6
BayBO wird vorgesehen, dass
1. nur die Höhe von Dächern mit einer Neigung von weniger als 70 Grad zu einem
Drittel, bei einer größeren Neigung der Wandhöhe voll hinzugerechnet und
Protokoll 6. Öffentliche und nicht öffentliche Sitzung des
Marktgemeinderates vom 17.06.2010
Seite 11
09.11.2010
2. die Tiefe der Abstandsfläche 0,4 H, mindestens 3m, und in Gewerbe- und Industriegebieten
0,2 H, mindestens 3m beträgt.
Es ist aus rechtlicher Sicht zu prüfen, ob seitens des Marktes Emskirchen bei
Vorliegen der konkreten Planung ebenfalls der Erlass einer Abstandsflächensatzung
notwendig ist.
Beschluss:
Der Marktgemeinderat Emskirchen erhebt gegen den Erlass einer entsprechenden
Abstandsflächensatzung der Gemeinde Wilhelmsdorf keine Einwendungen.
Über den Erlass einer entsprechenden Satzung des Marktes Emskirchen für den
betroffenen Bereich der Gemarkung Hohholz wird bei Vorliegen einer Genehmigungsplanung
für die Anlagen entschieden.
Abstimmungsergebnis:
JA-Stimmen: 16
Nein-Stimmen: 0
Persönlich beteiligt: 0"
Wir hoffen, die direkten Zitate sprechen für sich selbst.
Sonntag, 9. Oktober 2011
Preamble (Präambel, translated for the english speaking public)
Windkraft - Wildwuchs (The uncontrolled growth of on-shore wind power)
We actively support the cause of wind power contributing a significant ammount of our energy supply, but not unhindered by carefully crafted, transregional rules and regulations!
The desolate situation in my homeland, western "Mittelfranken", uin the administrative district of Neustadt/Aisch, sadly speaks for itself:
Everywhere, but increasingly on my homelands signature woodland sites, wind power plants with up to
656 feet in heigth are raised. A special focus seems to be placed on errecting them every one to two miles on the picturesque hillside of the woodland area, allmost allways two to three on one spot, thereby brutally disturbing the peacefull scenery, a sight fit to grate on everyones eyes.
Despite the existance of a "Regionalplan Westliches Mittelfranken", which assigns areas of prefference to erect wind power plants upon, it only regulates plants with a required area of more then 10 Hectares - Sadly, the space requirement of said power plants is below the limit, thus managing to slip below any rules and regulations already established.
Thus, if the "communitys" deccide to assign multiple areas in a "Flächennutzungsplan" - as they are encouraged to do so by the national and regional gouvernment - there is no basis upon which to protest with any reasonable chance of sucess. Thus, these "small" power plants spring up like dandilions, preferrably on the outskirts of the election district, and more and more on ecologically important nearby woodland recreational areas.
With the ecological blessing of the "Bund Naturschutz", an unholy alliance of policy ( represented by the environmental secretary mister Söder), communities ( financing through municipal tax) and most of all investors ( "community wind power plants") are out to destroy our homeland.
I am enraged and must firmly object!
This blog is for all of those out there, suffering from similar circumstances, or simply taking a critical stance against the uncontrolled growth of wind power plants, to exchange opinions and offer an open forum.
Of course, I was alerted through a particular case. On the arcadian, lake and woodland filled area of Tanzenheid, the municipality of "Wilhelmsdorf" has decided to erect two "Bürgerräder" ( wind powered plants financed by investors within the community), towering over Tanzenheid with their impressive height of over 656 feet.
In the beginning, I planned on posting a few letters to the editors and articles of various newspapers, dealing with the local situation.
We actively support the cause of wind power contributing a significant ammount of our energy supply, but not unhindered by carefully crafted, transregional rules and regulations!
The desolate situation in my homeland, western "Mittelfranken", uin the administrative district of Neustadt/Aisch, sadly speaks for itself:
Everywhere, but increasingly on my homelands signature woodland sites, wind power plants with up to
656 feet in heigth are raised. A special focus seems to be placed on errecting them every one to two miles on the picturesque hillside of the woodland area, allmost allways two to three on one spot, thereby brutally disturbing the peacefull scenery, a sight fit to grate on everyones eyes.
Despite the existance of a "Regionalplan Westliches Mittelfranken", which assigns areas of prefference to erect wind power plants upon, it only regulates plants with a required area of more then 10 Hectares - Sadly, the space requirement of said power plants is below the limit, thus managing to slip below any rules and regulations already established.
Thus, if the "communitys" deccide to assign multiple areas in a "Flächennutzungsplan" - as they are encouraged to do so by the national and regional gouvernment - there is no basis upon which to protest with any reasonable chance of sucess. Thus, these "small" power plants spring up like dandilions, preferrably on the outskirts of the election district, and more and more on ecologically important nearby woodland recreational areas.
With the ecological blessing of the "Bund Naturschutz", an unholy alliance of policy ( represented by the environmental secretary mister Söder), communities ( financing through municipal tax) and most of all investors ( "community wind power plants") are out to destroy our homeland.
I am enraged and must firmly object!
This blog is for all of those out there, suffering from similar circumstances, or simply taking a critical stance against the uncontrolled growth of wind power plants, to exchange opinions and offer an open forum.
Of course, I was alerted through a particular case. On the arcadian, lake and woodland filled area of Tanzenheid, the municipality of "Wilhelmsdorf" has decided to erect two "Bürgerräder" ( wind powered plants financed by investors within the community), towering over Tanzenheid with their impressive height of over 656 feet.
In the beginning, I planned on posting a few letters to the editors and articles of various newspapers, dealing with the local situation.
Mittwoch, 28. September 2011
Präampel
Windkraft - Wildwuchs
Wir sind dafür, daß Windkraftanlagen einen angemessenen Teil unserer Energieversorgung sicherstellen, aber nur im Rahmen einer überregionalen, sorgfältigen Planung !
Die desolate Lage in meiner Heimat, westliches Mittelfranken, Landkreis Neustadt/Aisch, sieht dagegen so aus: Überall, auch zunehmend in Waldgebieten, werden bis zu 200 m hohe Windkraftanlagen errichtet. Insbesondere entstehen sie im Abstand von 2-3 km auf den bewaldeten Höhen - meistens im Doppelpakt - ,und zerschneiden in brutaler Weise das charakteristisch Landschaftsbild, auch aus der Ferne ein Anblick, der
weh tut.
Zwar existiert ein "Regionalplan Westliches Mittelfranken", in welchem Vorzugsgebiete für Windkraftanlagen ausgewiesen werden, leider aber nur bei einem Flächenbedarf über 10 Hektar - der Flächenbedarf der erwähnten Doppelanlagen liegt aber unter 10 Hektar. Sie werden also von keinerlei überregionalen Planung
erfaßt. Wenn die jeweilige Gemeinde einen entsprechenden Flächennutzungsplan beschließt - und dazu werden die Gemeinden sogar von der Regierung aufgefordert - ist dagegen kein Kraut gewachsen. So entstehen sie überall, vorwiegend an den Gemeindegrenzen, und zunehmend in ökologisch wertvollen Wald - und Naherholungsgebieten.
Mit dem ökologischen Segen des Bund Naturschutz zerstört hier eine unheilvolle Allianz von Politik (Umweltminister Söder), Gemeinden (Gemeindesteuer) und vor allem Kapitalgeber ("Bürgerräder") unsere Heimat.
Ich bin empört und protestiere!
Dieser Blog soll allen, die dem Windkraft - Wildwuchs kritisch gegenüberstehen, ein Forum bieten.
Natürlich wurde ich durch einen Einzelfall alarmiert. Über dem idyllische Weiher- und Waldgebiet Tanzenhaid entstehen auf dem Gebiet der Gemeinde Wilhelmsdorf 2 "Bürgerräder", die Tanzenhaid in 200 m Höhe überragen werden.
Als Anfang stelle ich hier einige Leserbriefe und Artikel ein, die von dieser lokalen Situation ausgehen.
Wir sind dafür, daß Windkraftanlagen einen angemessenen Teil unserer Energieversorgung sicherstellen, aber nur im Rahmen einer überregionalen, sorgfältigen Planung !
Die desolate Lage in meiner Heimat, westliches Mittelfranken, Landkreis Neustadt/Aisch, sieht dagegen so aus: Überall, auch zunehmend in Waldgebieten, werden bis zu 200 m hohe Windkraftanlagen errichtet. Insbesondere entstehen sie im Abstand von 2-3 km auf den bewaldeten Höhen - meistens im Doppelpakt - ,und zerschneiden in brutaler Weise das charakteristisch Landschaftsbild, auch aus der Ferne ein Anblick, der
weh tut.
Zwar existiert ein "Regionalplan Westliches Mittelfranken", in welchem Vorzugsgebiete für Windkraftanlagen ausgewiesen werden, leider aber nur bei einem Flächenbedarf über 10 Hektar - der Flächenbedarf der erwähnten Doppelanlagen liegt aber unter 10 Hektar. Sie werden also von keinerlei überregionalen Planung
erfaßt. Wenn die jeweilige Gemeinde einen entsprechenden Flächennutzungsplan beschließt - und dazu werden die Gemeinden sogar von der Regierung aufgefordert - ist dagegen kein Kraut gewachsen. So entstehen sie überall, vorwiegend an den Gemeindegrenzen, und zunehmend in ökologisch wertvollen Wald - und Naherholungsgebieten.
Mit dem ökologischen Segen des Bund Naturschutz zerstört hier eine unheilvolle Allianz von Politik (Umweltminister Söder), Gemeinden (Gemeindesteuer) und vor allem Kapitalgeber ("Bürgerräder") unsere Heimat.
Ich bin empört und protestiere!
Dieser Blog soll allen, die dem Windkraft - Wildwuchs kritisch gegenüberstehen, ein Forum bieten.
Natürlich wurde ich durch einen Einzelfall alarmiert. Über dem idyllische Weiher- und Waldgebiet Tanzenhaid entstehen auf dem Gebiet der Gemeinde Wilhelmsdorf 2 "Bürgerräder", die Tanzenhaid in 200 m Höhe überragen werden.
Als Anfang stelle ich hier einige Leserbriefe und Artikel ein, die von dieser lokalen Situation ausgehen.
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