Windkraft - Wildwuchs Präambel

Wir sind dafür, daß Windkraftanlagen einen angemessenen Teil unserer Energieversorgung sicherstellen, aber nur im Rahmen einer überregionalen, sorgfältigen Planung !

Dieser Blog soll allen, die dem Windkraft - Wildwuchs kritisch gegenüberstehen, ein Forum bieten.

Als Anfang stelle ich hier einige Leserbriefe und Artikel ein, die von dieser lokalen Situation ausgehen.

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Samstag, 15. Oktober 2011

Leserbrief an die FLZ

Und wieder einer der Leserbriefe, die uns zur Verfügung gestellt wurden.
Wir bedanken uns beim fleißigem Unterstützer.

"Betrifft Windmühlen im Gemeindegebiet Wilhelmsdorf

Sowohl in Ihrer Berichterstattung wie auch dem Gemeinderat Wilhelmsdorf (ebenso Emskirchen) erscheinen die 2 geplanten 170 m hohen Windmühlen - dicht an der Grenze zum Landschaftsschutzgebiet Tanzenhaid - völlig unproblematisch. Dies ist nicht so: Sie zerschneiden an zentraler Stelle ein umfangreiches intaktes Waldgebiet, eine Oase der Ruhe für viele Bewohner der angrenzenden Landkreise. Ähnlich problematisch sind die schon aufgestellten Windräder der Gemeinde Diespeck. Der von manchen empfundene Zauber des Waldgebiets Sängersberg ist für immer dahin.

Zumindestens in Ihrer Zeitung erwarte ich doch eine ensthafte Auseinandersetzung mit dieser Problematik, welche viele Ihrer Leser bewegt.
Müssen wir angesichts des ökologischen Umbaus unserer Energieversorgung damit
leben, daß jeder bewaldete Höhenrücken mit riesigen Windrädern zerschnitten wird?

(Name des Unterstützers dem Windkraft Wildwuchs Team bekannt)"

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Ein weiterer Leserbrief, zur Verfügung gestellt...


Leserbrief:

Für die Lesbarkeit abgetippt...



Für geordnete Bahnen.
Betr.: "Hoffen auf den Aischtaleffekt", FLZ vom 23. Oktober

Die Bürgermeister von Westmittelfranken geraten in Zugzwang, für den neuen Regionalplan weitere Vorranggebiete für Windkraftanlagen auszuweisen. Vorreiter sind Gemeinden, die am äußersten Rand Ihres Gemeindegebietes (und damit weit entfernt vom Wohnort der "Bürger"-Investoren) Standorte festlegen (Diespeck: bei Hohholz, Wilhelmsdorf: Am Bettelhüttlein). Betroffen sind dann allenfalls kleine Dörfer der Nachbargemeinden in der Nähe alter Hochstraßen, denen als Nicht-Gemeindebürger kaum eine Einspruchsmöglichkeit zusteht.
Ich fordere die politischen Verantwortlichen des Bezirkes auf, diesen unternehmerischen Wildwuchs in geordnete Bahnen zu lenken. Es kann nicht sein, dass alle geschlossenen Waldgebiete durch Zufahrtsstraßen geöffnet werden und landkreisweit letzte Refugien der Stille mit einem Dauergeräuschpegel (bis zu 45 Dezibel) der bis zu 180 Meter hohen Anlagen überzogen werden.
Hier ist überregionale Planung gefordert. Die verantwortung hierfür kann nicht Kleingemeinden in finanziellen Nöten überlassen werden.